Marathon – ein bisschen wie nach Hause kommen

Marathon – ein bisschen wie nach Hause kommen

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Am Wochenende fand der zweite Marathon in dieser Saison mit uns als Cheerleader des Team Erdinger Alkoholfrei in Wien statt. Damit sind wir die fünfte Saison am Start.

Unsere Aufgabe ist es, den Läuferinnen und Läufern in der Erdinger Alkoholfrei Powerzone kurz vor dem Zieleinlauf den letzten Schubs für den restlichen Weg zu geben. Also was machen wir? Das was wir am Besten können: zu mitreißender Musik tanzen und stunten, den Läufern anfeuernde Worte zurufen und manchmal sie auch ein kurzes Stück begleiten und das meist 5-7 Stunden am Stück. Das klingt anstrengend und das ist es auch, aber es ist eben auch jede Menge Spaß, neue spannende Leute kennenlernen und feststellen, dass wir in einem super Team sind. Wenn wir in die Powerzone kommen, ist schon immer alles fast perfekt vorbereitet. Sonja steht an ihren Musikreglern und strahlt uns selbst am frühesten Morgen schon super herzlich an. Mike begrüßt alle, freut sich, dass wir da sind und bereitet sich auf den Einsatz vor, studiert die letzten Infos zum Rennen und den Läufern und macht sich am Mikro warm. Denn während wir 5 bis 7 Stunden Sport mit Pausen treiben, steht er diese Zeit ohne Pause am Mikrofon. Felix und sein Team haben die Straße in eine kleine blaue Lagune verwandelt, das Tor und die überdimensional große Flasche und das Glas sind bereits aufgeblasen, die Absperrgitter sind mit der Erdinger Alkoholfrei- Werbung versehen, sie bauen die letzten Beachflags auf und auch das gemeinsame Zelt ist schon eingerichtet.

In Wien kamen die Läuferinnen und Läufer zweimal bei uns vorbei. An diesem Tag werden zum Schluss 42.500 Läuferinnen und Läufer an uns vorbei gezogen sein. Am Anfang kommen die, vor denen wir wegen ihrer sportlichen Höchstleistung tief den Hut ziehen und am Ende kommen die, die uns besonders am Herzen liegen und vor deren Leistung wir nicht weniger tief den Hut ziehen. Teilweise sind sie schon über 5h unterwegs. Manchen sieht man die krampfenden Beinen regelrecht an, manche können nur noch gehen, aber wenn sie uns sehen, nehmen sie häufig das letzte Stück Kraft zusammen und beginnen wieder zu laufen. Sie freuen sich und fühlen sich teilweise wie die Sieger, wenn sie durch unser Spalier rennen. Sie reißen die Arme hoch, reißen Witze und haben einfach Spaß. Andere greifen zu ihren Fotoapparaten und Handys, machen Selfies oder filmen, wie sie durch unsere Reihen laufen. Eine Japanerin verbeugte sich zum Dank für unser Anfeuern. Ein Mann sagte nach einem Stunt besorgt zu uns: “Passt auf, geht nicht noch höher, da oben ist die Hochstromleitung.” Es ist einfach wunderbar und genau das gibt uns auch den nötigen Motivations-Kick . Nicht alles was wir tun, würde den gestrengen Cheerleading-Juryaugen Stand halten können. Teilweise machen wir Stunts, die es eigentlich nicht gibt, wie den dreistöckigen Shoulder-Sit oder unseren „Moonwalk“, oder wir ziehen in einer Polonaise über die Straße, aber es macht einfach Spaß und das muss ab und zu einfach drin sein.

Und so ist Marathon auch immer wie ein bisschen nach Hause kommen und deshalb kommen wir auch immer wieder gern in unsere kleine blaue Lagune zu diesem super Team.

Zu weiteren Bildern hier entlang .

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